Erste Deutsche Kolonialausstellung 1896 | Treptower Park

Ein Projekt des Museums Treptow-Köpenick in Kooperation mit der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland und Berlin Postkolonial

Hintergrund und Ausstellung

Seit seinem dritten Lebensjahr lebt der bei weißen deutschen Adoptiveltern aufgewachsene Pianist Kwassi Bruce aus Togo in Berlin. Als jüngster Teilnehmer der Ersten Deutschen Kolonialausstellung ist er 1896 mit seinen leiblichen Eltern zu einer diskriminierenden ‚Völkerschau’ in die Stadt gekommen. 39 Jahre später, als gestandener Berufsmusiker, muss er die NS-Behörden um Genehmigung für eine Show bitten, die noch weitaus entwürdigender ist.

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Ort und Zeiten

Museum Treptow | Sterndamm 102, 12487 Berlin-Johannistal

Montag & Dienstag | 10-16 Uhr
Donnerstag | 10-18 Uhr
Sonntag | 14-18 Uhr.

Kooperationspartner

Museum Treptow

Das Museum Treptow wurde 1991 eröffnet und zeigt in einer Dauerausstellung die wechselvolle Geschichte des seit 2001 mit Köpenick zusammengelegten Berliner Stadtbezirks.

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Initiative Schwarze Menschen in Deutschland ISD Bund e.V.

Die ISD ist ein gemeinnütziger, eingetragener Verein, der die Interessen Schwarzer Menschen in Deutschland vertritt.

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Berlin Postkolonial

Der Verein setzt sich kritisch mit Berlins Kolonialgeschichte auseinander und bemüht sich um die Offenlegung kolonialrassistischer Denk- und Gesellschaftsstrukturen vor Ort.

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Dank

Paulette Reed-Anderson, Katharina Oguntoye, Lena Ziyal, Satch Hoyt, Mnyaka Sururu Mboro, Robbie Aitken, Rea Brändle, Jan Dammel, Andreas Bohne, Stefanie Michels, Joachim Zeller, Michi Knecht, Robin Cacket, Nicola Vösgen, Werner Hillebrecht, Reinhart Kößler, Henning Melber, Wolfgang Apelt, Dag Henrichsen, Peter Schreiber, Israel Kaunatjike, Abdel Amine Mohammed, Lucia Muriel, Karen Taylor, Marie Biloa Onana, Iman Attia, Josephine Apraku, Joshua Kwesi Aikins, Hervé Tcheumeleu, Marianne Ballé Moudoumbou, Elisabeth Kaneza, Mara Stirner, Leftvision, Serafina Duisberg, Naima Shali, Lucilla Lepratti, Vincent Kammer, Katharina Epstude, Momme Diederichsen, Holger Stoecker, Larissa Förster, Heike Hartmann, Bebero Lehmann, Yasemin Shooman, Kerti Puni-Specht, Mirja Memmen, Yann Le Gall, Felicitas Qualmann, Susann Lewerenz, Manuela Bauche, Nicola Lauré al-Samarai, Aischa Ahmed, Sharon Otoo, Sandrine Micossé-Aikins, HMJokinen, Marie Piper, Julia Grosse, Vincent Bababoutilabo, Bafta Sarbo, Simone Dede Ayivi, Elisabeth Michiel, Jutta Sandkühler, Ole Höfer, Ferdinand Höfer, die Kolleg*innen der Stiftung Nord-Süd-Brücken, des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlags BER, des Tanzania-Network.de, von glokal, von AfricAvenir International, vom Afrika-Rat Berlin-Brandenburg und vom Zentralrat der Afrikanischen Gemeinde in Deutschland.